Marketing 2.0 mit StudiVZ Edelgruppe

Das Web 2.0 verändert die Nutzerpräferenzen im Internet. Es offeriert nie da gewesene kommunikative Möglichkeiten und zieht vermehrt junge Leute, die sich austauschen und sich eine zweite Identität aufbauen – in einer digitalen Welt.

Unternehmen beobachten diese Entwicklung und sind gezwungen ihr Marketing für diese Zielgruppen anzupassen. Web 2.0 Unternehmen schaffen hier zum Teil Schnittstellen, die nicht immer nur auf simpler Bannerwerbung beruhen. StudiVZ, meinVZ und schuelerVZ sind die wohl bekanntesten und Reichweitenstärksten Beispiele für diese Entwicklungen. Laut AGOF erreicht StudiVZ über 52 % der Internet-Nutzer in der Altersgruppe 20 – 29 Jahre. 44 % aller Nutzer besuchen die Webseite täglich.

Mit Edelgruppen bietet die VZ-Reihe eine Möglichkeit Unternehmen für ca. 500 EUR pro Tag offizielle Gruppen starten und diese individuell ausstatten zu lassen. In Kombination mit einer Bannerkampagne ist dies ein wirksames Mittel, um bei einer jungen Zielgruppe große Aufmerksamkeit zu erregen.


Werbung auf der Startseite des Nutzers nach dem Einloggen

Ein gutes Beispiel ist der jüngste Case. Apple gründete eine Edelgruppe für iTunes. Die ersten 100.000 Mitglieder, die der Gruppe beitreten, erhalten eine exklusive meinVZ-Playlist mit 5 Songs bekannter Musiker. Darüber hinaus gibt es weitere Aktionen, wie z.B. jeden Mittwoch 100.000 Codes für einen Gratis-Song!


Edelgruppenseite des Anbieters

Aus Marketing-Sicht ist die Apple-Kampagne ein gutes Beispiel, so handelt sie nach dem klassischen AIDA-Prinzip.

1. Attention (Aufmerksamkeit) − Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt.
Nach dem Einloggen wird der User unübersehbar mit der Werbebotschaft konfrontiert, die mit bestimmten Keywords versehen (“Gratis”) maximale Aufmerksamkeit und Interesse erzeugt.

2. Interest (Interesse) − Er interessiert sich für das Produkt. Das Interesse des Kunden wird erregt.
Da es sich um das Thema Musik handelt und den Nutzern kostenlose Songs angeboten werden ist das Interesse erzeugt und die User klicken die Werbung an. Sie wissen, dass sie auf der Plattform bleiben und es sich somit nicht um einen klassischen Werbebanner handelt. Das erhöht die Klick-Wahrscheinlichkeit.

3. Desire (Verlangen) − Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt. Der Besitzwunsch wird ausgelöst.
Nachdem die Nutzer ihre kostenlosen Gutscheine erhalten haben besuchen sie den iTunes Store um diese Songs herunterzuladen. Unter Umständen wird der Wunsch geweckt noch mehr nach Musik zu stöbern oder das Album herunterzuladen, dass der Interessent letzte Woche schon besorgen wollte und er beschäftigt sich mit der Platform, klickt herum und stöbert. Oder aber er erinnert sich in wenigen Tagen an das positive Erlebnis zurück, wenn er einen konkreten Song im Kopf hat. Das positive Erlebnis, das Beschäftigen mit der Plattform oder das darüber Reden, weitererzählen mit Freunden auf dem Schulhof oder Campus sorgt für ein potentiell steigerndes Verlangen.

4. Action (Handeln) − Der Kunde kauft das Produkt möglicherweise.
Das positive Erlebnis führt letztlich zu einem höheren Grad des Vertrauens und letztlich zum Kauf.

 


Spezifische Teilnahmebedingungen für den Anbieter der Edelgruppe

 


Forum der Edelgruppe

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2 Responses to “Marketing 2.0 mit StudiVZ Edelgruppe”

  1. Admin 19. Nov, 2008 at 16:40 #

    Achso. Mehr Infos zum Thema findet ihr hier: http://wiki.svzcommunity.net/Edelgruppe. Dort gibts auch Links zu den Mediadaten der VZ-Reihe.

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  1. Links liegen gelassen (#8) « Nummer 15 - 19. Nov, 2008

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